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Holzbau

Ausführliche Firmengeschichte

Opitz- Eine Zeitreise

Der Start in den 40er Jahren - Wiederaufbauarbeit mit Genehmigung

Am 2. Oktober 1940 legt Willy Opitz den Grundstein für das heute traditionsreiche Holzbau- und Solarunternehmen. In den ersten Jahren nach der Gründung ist die Firma hauptsächlich im Tiefbausektor tätig. Willy Opitz Ehefrau Annemarie tritt nach der Heirat 1946 als Mitarbeiterin in das Unternehmen ein. Von 1942 bis Kriegsende ist die Bauunternehmung Willy Opitz eine der wenigen Firmen in Köln, die mit Baggereinsatz und Kleinbahn von Bickendorf bis in die Innenstadt die Trümmerbeseiti­gung vornehmen kann. Durch die Genehmigung seitens der amerikanischen Besatzung kann Willy Opitz sein Unternehmen wie gewohnt fortführen. Die Bauunternehmung Willy Opitz ge­hört dabei zu den ersten Unternehmen in Köln, die diese Zulassung erhält. Im Jahr 1945 werden in der Opitz Bauunternehmung bereits bis zu 600 Mitarbeiter beschäftigt. Durch die vielseitigen Wiederaufbauarbeiten, beispielsweise bei der Bundesbahn, der Kölner Stadtverwaltung und anderen gewerblichen Bauherren werden Impulse für die Idee des Sied­lungsbaus gegeben. Aufgrund der großen Wohnungsnot dieser Jahre hat auch in Köln die Schaf­fung von Wohnraum oberste Priorität.

 

Opitz in den 50er Jahren - Pionier im privaten  »Vorratsbau«

Der Bau schnell zu beziehender und möglichst komplett fertigge­stellter »schlüsselfertiger« Eigenheime ist nach dem Krieg eine der vordringlichsten Aufgaben. Im Jahr 1953 hat Willy Opitz , als einer der ersten im Großraum Köln, die Idee des Vorratsbaus. Im heutigen Sprachgebrauch ist er ein Bau­träger. Er erwirbt Grundstücke, erschließt sie, baut darauf die schlüs­selfertigen Ein- und Mehrfamilienhäuser und verkauft diese in Ei­genregie. Diese Unternehmensform ist damals ganz neu, entspricht genau den Bedürfnissen und ist sehr erfolgreich. Es entstehen große Wohnsiedlungen in Hürth, Pulheim, Pesch, Lövenich oder Rösrath und an vielen anderen Orten im Kölner Um­land, wo es Raum für Zuzüge von Familien gibt. Zudem werden große Projekte im freifinanzierten sozialen Wohnungsbau realisiert.

 

Opitz in den 60er Jahren - Luxus-Eigentumswohnungen und Fertigbauweise

Die Firma Willy Opitz hat sich in dieser Zeit einen exzellenten Ruf erarbeitet. Mehr und mehr werden die Bauaktivitäten auf Reihenhausbebauung in grö­ßerem Stil und auch auf die Erstellung von Luxus-Eigentumswohnungen in exklusiven Lagen ausgedehnt. Der gehobene Markt aus Bauträgerhand ist in den 50er Jahren in seinen Anfängen. Erfahrungen und Erfolge in der Herstellung schlüsselfertiger Eigenheime und die Notwendigkeit zur Spezialisierung in diesem Baubereich veranlas­sen Willy Opitz zur weiteren Rationalisierung auf den Baustellen und zur in­dustriellen Vorfertigung im Betrieb. Diese Entwicklung führt 1963 zur Gründung der Firma KEWO-Kombi-Bau, eines auf Fertighäuser spezialisierten Unternehmens. Auch diese Idee ist relativ neu – eine Übertragung eines amerikanischen Modells (dort ist der serielle Fertighausbau kein Novum) – auf deutsche Verhältnisse. Die Wegbereitung – organisiertes Bauen mit vorgefertigten Teilen, die strengen Qualitätsmaßstäben entsprechen und güteüberprüft werden, ist der Grundstein zur industriellen Holzbauweise, die bis zum heutigen Tage das Kerngeschäft der Opitz Holzbau ist.

Opitz in den 70er und 80er Jahren – Fertigbau und Diversifikation der Produktpalette

Nach dem frühen Tod des Firmengründers Willy Opitz im Jahr 1974 führt seine Witwe Annemarie Opitz das Unternehmen weiter und holt bald ihre beiden ältesten Söhne in die Firma. Roland Opitz wird später kaufmännischer, Martin Opitz technischer Geschäftsführer. In den Jahren als Betriebsleiter und technischer Geschäftsführer baut Martin Opitz, von Haus aus Zimmerermeister und Schreiner, die Technologien des Holztafel- und des Nagelplattenbaus wesentlich auf. Die Bauweise mit wirtschaftlichen Nagelplattenkonstruktionen wird schon bald ein eigener Unternehmensbereich der KEWO-Kombi-Bau, um die Zielgruppe der Zimmerer und Architekten vom privaten Hausbauer bewusst zu trennen.Die 90er Jahre: Opitz Holzbau wird Marktführer für industriellen Holzbau mit mehreren Standorten und einer umfassenden Produktpalette.

 


Die 90er Jahre: Opitz Holzbau wird Marktführer für industriellen Holzbau mit mehreren Standorten und einer umfassenden Produktpalette

Die Konzentration auf die gewerblichen Zielgruppen im Bauhandwerk ist 1992 auch der Impuls für die Gründung der Opitz Holzbau GmbH & Co KG in Mechernich (NRW) durch Martin Opitz. Von Anfang an ist er hier alleiniger Geschäftsführender Gesellschafter. In der großen und nagelneuen Fabrikation mit ihren über 3000 m2, zentral an der BAB gelegen, werden die am Markt neuesten Maschinenparks in Betrieb genommen. Die Dimension und Modernität der Produktion ist ein Novum im deutschen Markt. Anfangs werden ausschließlich Nagelplattenkonstruktionen produziert, die mehr und mehr Abnehmer für den Zweckbau, für Hallen und Märkte und auch den Wohnungsbau finden. Wenig später kommen Wand-, Dach- und Deckenelemente in Holztafelbauweise dazu, sowie ein High Tech Abbundzentrum für Zimmereikonstruktionen als industrieller Dienstleister für Zimmereien und Baubetriebe. So erweitert man schnell sei­nen Kundenstamm um neue Zielgruppen – auch Architekten und mehr und mehr geschulte private Bauherren – und kann fertige Hausbausätze in wirtschaftlichen und – auch damals schon im Visier – ökologisch optimierten Bausystemen her­stellen.

 

Kurz darauf, noch 1992, im Jahr des Starts der Opitz in NRW, gründet Martin Opitz die Opitz Holzbau GmbH & Co KG in Neuruppin/ Brandenburg, auf­gekauft aus einem ehemaligen DDR Staatsbetrieb. In Neuruppin zieht man schon bald aus den älteren Produktionshallen um in eine moderne und neu gebaute Fabrikationsstätte, genauso wie es die in Mechernich ist. Beide Standorte expandieren schnell. Innovationen (Abbundzentrum, Dachsanierung, Hallenbau, Holzhausbau, Ingenieurholzbau, Niedrigenergiehaus, Schalungsbau, Dachstühle) mit immer neuen und zeitgemäßen Produkten führen zu organisch gutem und stringentem Wachstum. Die Produktpalette wird in allen Bereichen spezialisiert, modernisiert und erweitert (Abbundzentrum, Dachsanierung, Hallenbau, Holzhausbau, Ingenieurholzbau, Niedrigenergiehaus, Schalungsbau, Dachstühle.) Opitz wird schnell zum Marktführer für alle innovativen Lösungen des modernen Holzbaus ((Abbundzentrum, Dachsanierung, Hallenbau, Holzhausbau, Ingenieurholzbau, Niedrigenergiehaus, Schalungsbau, Dachstühle). Das Unternehmenscredo ist die ständige techni­sche Vorreiterschaft mit den immer neuesten Maschinenparks und Produk­tionsstätten. 1995 wird eine dritte Betriebsstätte Opitz Holzbau in Elsnigk/Sachsen-Anhalt eröffnet. Auch das Marketing hat eine gute Nase für Trends und zeitgemäße Themen: Im Jahr 1994 veranstaltet die Firma den 1. Opitz Holzbautag mit techni­schen Themen und 300 Gästen. Zum 2. Opitz Holzbautag engagiert man als Hauptreferenten Dr. Franz Alt zum damals visionären Thema »Die Son­ne schickt uns keine Rechnung«, was im Hinblick auf die Opitz Solar ein guter vorausschauender Wink gewesen ist! 1997 ist es Hauptreferent: Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker mit seinem Erfolgsthema »Faktor 4«, doppelter Wohlstand, halbierter Ressourcenverbrauch, einer der ersten wirklich konsequenten umfassenden ökologischen Ansätze. Der 4. Opitz Holzbautag sprengt den Rahmen: 1000 Gäste kommen zum Vortag des Hauptreferenten, dem populären japanischen Unternehmens­berater Minoru Tominaga zum Thema »Kaizen« – Wirtschaftlich, sparsam, ressourcenbewusst und intelligent leben und arbeiten. Minoru Tominagas Thesen sind wichtig und nachhaltig prägend für die Opitz Firmenphiloso­phie. Im Jahre 1997 gibt die Firma das Opitz Holzbau Handbuch heraus, das die Bauweise des Holztafelbaus konsequent durchdekliniert. Es wird ein Stan­dardwerk für die Branche und verkauft sich 6500 mal. Die später erschiene­ne Ausgabe auf CD Rom findet nochmals mehr als 3000 Interessenten.


Der Sprung in das neue Jahrtausend: Opitz wird Innovationsschieber

Die Konsequenz im Bemühen um ökologische Belange und die frühe Be­sorgnis um die verheerenden Konsequenzen, die der Klimawandel heute dramatisch zeigt, sind Anlass zur Unternehmenszertifizierung mit dem Öko Audit. Opitz ist wieder einmal der erste Betrieb der gesamten Branche, der 1998 die Zertifizierung erhielt. Diese bedeutet, seine gesamte Betriebs­ausrichtung nach ökologisch optimalen Bedingungen zu gestalten. Die Maßnahme ist mit größeren Umstrukturierungen innerhalb der Firma ver­bunden. Die Unternehmenszweige wachsen und auch die Baukrise 2001 hinterlässt nur geringe Dellen. 1999 wird, angesichts des starken Erdbebens in der Türkei, der Hilfsverein »Ein Dach über dem Kopf« gegründet. Die erste Hilfsaktion sind Notunter­künfte für ein Krankenhaus in Dücze. Auch in den folgenden Jahren hat der Verein immer wieder ähnliche Projekte für Opfer von Naturkatastrophen durchgeführt. Seit 2003 dann leitet Martin Opitz das Unternehmen zusammen mit dem Geschäftsführer Bodo Mierisch. 2006 gründet Opitz in Neuruppin die Firma Opitz Solar GmbH (Spezialist für Photovoltaikanlagen, Fotovoltaikanlagen, Erneuerbare Energien, Solaranlagen, Solarenergie, Solarsysteme, Solarthermie), in dem Wissen, dass sich Gebäude in Zukunft selber mit Energie versorgen müssen. Und da es nun einmal die Sonne ist, die täglich

15.000 mal so viel Energie schickt wie alle 6,8 Milliarden Menschen verbrau­chen können, und Holzbau- und Solarprodukte (Abbundzentrum, Dachsanierung, Hallenbau, Holzhausbau, Ingenieurholzbau, Niedrigenergiehaus, Schalungsbau, Dachstühle, Photovoltaikanlagen, Fotovoltaikanlagen, Erneuerbare Energien, Solaranlagen, Solarenergie, Solarsysteme, Solarthermie) einfach perfekt zusammen­passen, ist diese Entscheidung zukunftsweisend. Die Synergie von Bauten aus Holz mit Solardächern und -fassaden ist mit dieser Firmengründung gestartet. »Produkte für eine bessere Welt« heißt der Unternehmensslogan. Die Firma hat sich auf die Fahnen geschrieben, die Ressourcen der erneuerbaren Energien effizient und nachhaltig zu nut­zen.

In der Startphase werden clevere Synergieprodukte zur Marktreife gebracht: die patentierten Opitz Power Ports® sind Solarcarports mit massiven Holz­unterständern. 2009 kauft Martin Opitz die Firma Ecosolar hinzu, die eine Palette solarther­mischer Produkte in das Opitz Programm bringt. So entwickelt sich in der Opitz Solar die stattliche Palette an Kompaktprodukten und Einzelanlagen mit Solarthermie und Photovoltaik (Fotovoltaik). Man kann fortan als Komplettanbieter für die gesamte Solarpalette und alle Synergien mit Bauelementen im Holzbau auftreten. Ein weiterer Meilenstein ist die Entwicklung der mehrfach für Technik und Design patentierten Sunnyports®, das sind überdachte Großparkanlagen mit Photovoltaikdächern (Fotovoltaikdächern). Die interessante Zukunftsperspektive dieser spannenden Produkte ist auch der Ausbau zu Solartankstellen. Die Sun­nyports® amortisieren sich schnell und sind ein klarer Wettbewerbsvorteil für gewerbliche Flächenbetreiber. Alle Infos hierzu sollten sie sich unter www.sunnyport.de anschauen. Das Wachstum der Opitz Solar beschleunigt sich rasant.

 

Bei einem ausführlichen Betriebsrundgang, einer Diskussionsrunde und ei­ner Fragestunde möchte sie sich einen Eindruck von den innovativen Pro­dukten der Firma machen. Der Besuch ist nicht nur eine große Ehre, sondern sorgt auch für hohe Medienpräsenz. Im Herbst 2009 setzt man die Tradition der erfolgreichen Holzbautage fort und adaptiert sie auf die Ideen des neuen Jahrtausends. Der 1. Opitz Zukunftstag hat prominente Referenten, den Zukunfts- und Klimaforscher Prof. Mojib Latif, den renommierten Bauphysiker Prof. Gerd Hauser und zur großen Ehre wieder einmal den Ministerpräsidenten Brandenburgs Matthias Platzeck als politischen Redner. 2010 ist auch der Zeitpunkt, den veränderten Kundenwünschen Rechnung zu tragen. Anfragen kommen verstärkt über das Internet, auch für komple­xe Konstruktionen und Bauten. So hat die firmeneigene Homepage ganz einfache Anfrageformate online, über die alle Interessenten jederzeit Ihre Wünsche konfigurieren können und so schnell zu Kostenschätzung und Umsetzung der Projekte kommen. 2010 wird Opitz zum zweiten Mal in Folge TOP 100. Diese Ehrung zweimal hintereinander ist schon eher ungewöhnlich und ein Beweis der konse­quent angelegten Innovationsstrategie. Darauf sind Firmenchef und Mit­arbeiter sehr stolz!

Im Jahre 2010 kommt auch eine ganze Palette von Windrädern ins Portfolio: Es gibt klassische Windmühlen und auch solche mit Photovoltaikelementen  (Fotovoltaikelementen) und einem sehr hohen Wirkungsgrad. Die kurzfristige Perspektive ist es, der Generalanbieter von Lösungen rund um regenerative Energien zu sein (Spezialist für Photovoltaikanlagen, Fotovoltaikanlagen, Erneuerbare Energien, Solaranlagen, Solarenergie, Solarsysteme, Solarthermie). Spä¬testens nach dem tragischen Atomunfall im japanischen Fukushima weiß die Welt um die Bedeutung des schnellen Ausstiegs aus der Atomenergie.

Im Jahr 2011 gibt es einen optischen und energetischen Meilenstein: Die neue Opitz Verwaltung mit 1500 m2 Fläche ist ein architektonisches High­light der renommierten Kölner Büros Pfeffer Architekten und Innenarchi­tekten Peter Ristow; sie ist ein optimierter Verwaltungsbau und ein ener­getischer Traum: Der Bau zeigt alles, was moderne Verwaltungen brauchen, ist CO2 neutral, versorgt sich selbst mit Energie, hat optimierte Abläufe und modernste Präsentations- und Showrooms. …und dann das große Fest: Opitz feiert das 70-jährige Firmenjubiläum. Man blickt bei Opitz Holzbau zurück auf eine lange Produktionszeit und mehr als  60.000 Dachstühle und 4000­ Einfamilienhäuser.

Im Januar 2012 wurde die neue Opitz Zentralverwaltung eingeweiht. Martin Opitz ließ die neue Verwaltung nach neusten bautechnischen und ökologischen Kriterien als Plusenergiegebäude erbauen. Neben Opitz Holzbau und Opitz Solar gehört seit Ende 2012 auch die Opitz Wohnungsbau (www.opitz-wohnungsbau.de) zur Opitz Group. Die Opitz Wohnungsbau vermarktet Häuser aus eigenem Bestand. Auch das soziale Engagement kommt bei Martin Opitz nicht zu kurz- Anfang 2013 gründete er die Martin Opitz Stiftung (www.martin-opitz-stiftung.com). Diese bündelt alle sozialen Projekte der Opitz Gruppe. Der Martin OPITZ Stiftung ist es ein großes Anliegen humanitäre Projekte in der Gemeinde Neuruppin finanziell zu unterstützen. Dabei setzt sich die Stiftung vor allem für Kinder und Jugendliche aller Altersklassen aus sozial schwachen Umfeldern in der Region ein und engagiert sich für ihre Aus-und Weiterbildung. Zudem widmet sich die Martin OPITZ Stiftung auch den Bedürfnissen der älteren Menschen in Neuruppin und plant kulturelle Aktivitäten in der Region.

Im September 2013 veranstaltete Opitz Holzbau einen gut besuchten Opitz Zukunftstag. Neben einem interessanten Programm für Erwachsene, fand auch eine Plant-for-the-Planet Kinderakademie mit Felix Finkbeiner statt.


Opitz Holzbau ist in der Kategorie Nachhaltigkeit Gewinner des Brandenburger Zukunftspreis CAI 2013 der IHK Potsdam.


Opitz Holzbau ist Finalist beim Großen Preis des Mittelstands 2013.


Opitz Holzbau ist 2014 auch wieder nominiert für den Großen Preis des Mittelstandes.

Mitte 2014 geht der Opitz Systems Baushop online, der eine breite Produktpalette rund um Bauzubehör anbietet.

 

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